Unser Angebot

Vollstationäres Wohnen

Umfasst Leistungen aus den Bereichen Pflege, hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung.

Unser gut geschultes Personal

Das Pflegeteam setzt sich aus Altenpfleger/innen, Krankenschwestern/pflegern und Pflegehelfer/innen zusammen. Auch zu den Mahlzeiten und Veranstaltungen werden die Kunden durch qualifiziertes Personal unterstützt. Ebenfalls werden die pflegerischen Leistungen aller Pflegestufen entsprechend erbracht. Im Wohnbereich finden einzelne Betreuungsangebote statt, zum Beispiel Spiele, Gymnastik, gemeinsames Backen, Kochen und vieles mehr.

Die medizinische Betreuung erfolgt für alle Kunden über die jeweiligen Hausärzte und durch die Ambulanz in Marsberg. Für die Betreuung und Beschäftigung der Kunden in und außerhalb der Wohnbereiche stehen neben den Mitarbeiter/innen des Pflegedienstes auch die Beschäftigten des sozialen Dienstes, sowie eine Kraft pro Wohnbereich nach SGB XI §43c, zur Verfügung. Die hauswirtschaftliche Versorgung wird durch die hauseigene Küche, die Wäscherei und Hausreinigungsdienst gewährleistet.

Nostalgie erleben

Die nostalgischen Ecken im Christophorus Haus, erinnern an vergangene Zeiten und bieten immer wieder neuen Gesprächsstoff für unsere Kunden.

Hier werden Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht.


Kurzzeitpflege

Warum ist Kurzzeitpflege so wichtig?

Wer seine Angehörigen zu Hause pflegt, nimmt viel auf sich und verdient Respekt und Unterstützung. Denn die Pflege stellt hohe Ansprüche an Körper und Seele der Familie und führt fast jeden zweiten Pflegenden an den Rand der Erschöpfung.

Eine erholsame Pause vom Pflegealltag ist wichtig und möglich – und in manchen Situationen unerlässlich. Dafür haben pflegende Angehörige ein staatlich zugesichertes Recht auf Entlastung zum Beispiel durch die Kurzzeitpflege.

Was ist die Kurzzeitpflege?

In der Kurzzeitpflege wird ein pflegebedürftiger Mensch für einen begrenzten Zeitraum (bis zu max. 28 Tage) stationär im Christophorus Haus Brilon-Gudenhagen aufgenommen. Häufig kommt es vor, dass man Kurzzeitpflege für einen pflegebedürftigen Menschen sehr kurzfristig benötigt.

Wann benötigt man Kurzzeitpflege?

Die Kurzzeitpflege kommt in Frage wenn:

  • ein alleinstehender Mensch nach einem Krankenhausaufenthalt noch pflegebedürftig ist und sich auf keinen Fall alleine versorgen kann.
  • die Pflegebedürftigkeit eines Menschen plötzlich zunimmt und sichergestellt werden soll, dass die notwendig gewordene Pflege oder die gezielte Aktivierung von Fachkräften durchgeführt wird. Auf diese Weise kann ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden.
  • nach schweren Krankheiten eine Nachsorge nötig ist, die nur Pflegefachpersonal durchführen kann.
  • der Partner oder die Partnerin eines pflegebedürftigen Menschen krank wird, versorgt werden muss oder stationär in einem Krankenhaus oder einer Rehabilitationsklinik aufgenommen wird.
  • Angehörige in Urlaub fahren wollen und ihr pflegebedürftiges Familienmitglied gut versorgt und betreut werden soll.
  • geklärt werden soll, ob eine stationäre Versorgung auf Dauer erforderlich ist.
  • man die Zeit überbrücken muss, bis ein geeigneter Dauer-Heimplatz gefunden ist.

Wann besteht Anspruch auf Verhinderungspflege?

Wenn Sie Ihren Angehörigen bereits seit mindestens sechs Monaten zu Hause pflegen, haben Sie rechtlichen Anspruch auf Entlastung. Dies gilt beispielsweise im Falle einer Krankheit oder wenn Sie in den Urlaub fahren möchten.

Denn auch pflegende Angehörige haben ein Recht auf Urlaub, genauso wie jeder Angestellte. In diesen Fällen übernimmt die Pflegekasse die Kosten für die Ersatzpflege in einer stationären Einrichtung für bis zu 28 Tage im Kalenderjahr.

Diesen Zeitraum müssen Sie nicht zusammenhängend in Anspruch nehmen, sondern können ihn in einzelne kürzere Etappen aufteilen.

Wichtig ist auch zu wissen, dass der Zeitraum, in dem Sie die Verhinderungspflege in Anspruch nehmen, nicht auf den Anspruch der Kurzzeitpflege angerechnet wird. Das heißt, auch wenn Sie die Verhinderungspflege in einem Jahr vollständig in Anspruch genommen haben, können Sie die Kurzzeitpflege unter den gegebenen Voraussetzungen nach wie vor beantragen.


Einrichtungsschwerpunkte

Betreuung von dementiell erkrankten Personen

Viele Kunden sind an Altersdemenz oder Alzheimer erkrankt, mit den sich daraus ergebenen Folgeerkrankungen. Sie bedürfen deshalb der besonderen Aufmerksamkeit, vor allem bei der körperlich pflegerischen und therapeutischen Betreuung.

Jeder Kunde wird in seiner gesamten Persönlichkeit aufgenommen und betreut, wobei auf jeden, soweit möglich, individuell eingegangen wird.

Diese Aufgaben werden zu einem großen Teil von den Mitarbeitern des Sozialen Dienstes wahrgenommen. Unterstützt werden sie von ehrenamtlich Tätigen und dem Vereinsleben der Gemeinde.

Familienähnliches Wohnkonzept im neuen Anbau des Christophorus Hauses

Der im Jahr 2015 errichtete Anbau am Christophorus Haus in Brilon bietet 26 pflegebedürftigen Menschen in Einzelzimmern ein Zuhause. Mittelpunkt ist ein großer, heller Gemeinschaftsraum in den auch eine offene Küche integriert wurde. Die Kunden haben hier die Möglichkeit, sich aktiv an der Planung un Zubereitung der Mahlzeiten zu beteiligen und bekommen so ein Stück häusliche Normalität vermittelt. Selbstverständlich werden diese Tätigkeiten durch unsere Mitarbeiter/-innen gelenkt und begleitet. So soll erreicht werden, dass die Menschen ein noch intensiveres Erleben der häuslichen Gemeinschaft erfahren. Ressourcen einzelner Personen werden gefördert und/oder bleiben erhalten.

 

 


Freizeitgestaltung

Auszüge aus dem Programm 'Freizeit und Beschäftigung'

Das Schaffen einer sinnvollen Tagesstruktur im Sinne von Beschäftigung, Freizeitgestaltung und das Ermöglichen sozialer Kontakte, sind ebenso Inhalt unserer täglichen Arbeit wie die psychosoziale Betreuung.

In den Wohn- und Aufenthaltsbereichen, in denen auch die Mahlzeiten eingenommen werden, finden zum Beispiel ebenfalls die 10-Minuten-Aktivierung und andere Freizeitangebote statt.

Ihre Wünsche und Bedürfnisse

Dabei dienen Biografie, Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden als Grundlage des Planen und Handelns.

Alltagsgeschehnisse

Erzählen, Gespräche führen, Singen und Musizieren, Spaß haben bei Gesellschaftsspielen, Kochen und Backen gehören zum festen Bestandteil des Alltagsgeschehens. Die Sitzgymnastik und das Gedächtnistraining halten Körper und Geist in Schwung, fördern und erhalten Ressourcen.

Kulturelles und Unterhaltung wie Modenschauen, Ausstellungen, Konzerte und die Jahreszeitenfeste bereichern das Angebot. Daher werden Ausflüge ins Grüne, Besuche im Kindergarten oder die Teilnahme an den Festen der Gemeinde geplant und gerne in Anspruch genommen. Denn es tut jedem gut, mal etwas anderes zu sehen und andere Menschen kennen zu lernen.

Regelmäßige religiöse Angebote finden in der hauseigenen Kapelle statt.

 

Die seelsorgerischen Bedürfnisse begleitet im Christophorus-Haus eine Ordensschwester des Bergklosters Bestwig. Einzelgespräche, die Gestaltung und Durchführung von Wortgottesdiensten und die Vorbereitung der regelmäßig stattfindenden katholischen und evangelischen Messen gehören zu ihrem Aufgabengebiet.

 

 


Häufig gestellte Fragen

Oftmals stellen sich schon vor einer Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung viele Fragen, mit denen sich Betroffene und Angehörige „allein gelassen“ oder „überfordert“ fühlen:

  • Welche Pflege- und Betreuungsangebote erwarten mich in meinem neuen Zuhause?
  • Gibt es Konzepte für dementiell erkrankte Menschen?
  • Was geschieht mit meinen persönlichen Gegenständen?
  • Wer hilft bei einer Wohnungsauflösung und dem damit verbundenen Umzug?
  • Wer regelt behördliche Angelegenheiten?

Auch die Kommunikation mit Sozialen Diensten von Kliniken und Reha-Einrichtungen, ambulanten Diensten, Betreuern, Ärzten und dem Hospizverein sowie dem Sozialamt und Amtsgericht findet durch einen festen Ansprechpartner statt.

Das Aufnahmemanagement setzt sich mit all diesen Fragen und Sorgen vor, während und nach dem Einzug des Kunden in unsere Einrichtung auseinander und bietet effektive und schnelle Lösungswege an. Eine Beratung findet selbstverständlich auch vorab im häuslichen Bereich oder im Krankenhaus statt.

Diese spezielle Aufgabe hat unsere Mitarbeiterin Frau Marianne Witteler-Matulla übernommen, die bereits langjährig in unserer Einrichtung tätig ist. Zu ihrem weiteren Aufgabengebiet gehört die Gestaltung eines weit reichenden und lösungsorientierten Betreuungsangebotes während der Aufnahme- und Eingewöhnungsphase und darüber hinaus.